Rinderdatenbank - AbfragenBestandsregister
AllgemeinDas Bestandsregister liefert den Tierbestand zu einem Stichtag oder über einen Zeitraum. Darüber hinaus wird der Vorhalter und der Übernehmer der Rinder ausgegeben und der errechnete GVE-Wert für das jeweilige Tier und für den Gesamtbestand ermittelt. Fehlerhafte Daten in der Ersterfassung, Geburtsmeldung, EU-Einfuhr und in der Importmarkierung sind durch die zuständige Regionalstelle (siehe RS-Adressen) im jeweiligen Land des Tierhalters zu korrigieren. Die HIT-Datenbank führt keine Meldungen oder Korrekturen durch! Sind die Fehler im Bestandsregister auf fehlerhafte Bewegungsmeldungen (Zugang, Abgang, Ausfuhr, Verendung) zurückzuführen, kann der Rinderhalter selbst über die entsprechende Eingabemaske die fehlerhafte Meldung stornieren. Informationen zum Storno sind auf den Hilfeseiten zu den einzelnen Meldungen zu finden.
Typische FehlerursachenWird ein Tier doppelt im Bestandsregister aufgeführt, so liegt die Ursache in einer doppelten Erfassung, z. B. Geburts- und Zugangsmeldung für ein und das selbe Tier durch den Betrieb. Durch stornieren der Zugangsmeldung löst sich das Problem der doppelten Anzeige. Werden zu einem Tier gänzlich andere Angaben zu Rasse, Geschlecht oder Geburtsdatum angezeigt als auf dem Rinderpass aufgedruckt, so liegt das meist an einer doppelten Ersterfassung. Sofern (k.A.) = keine Angabe in einem Feld steht, liegen die Daten zu diesem Tier aufgrund einer fehlenden Ersterfassung oder einer fehlenden Geburtsmeldung in der zentralen Datenbank noch nicht vor. Bei einem Zugang bzw. Abgang wird die Registriernummer des vorherigen Halters bzw. Übernehmers nur angezeigt, wenn zwischen Abgangsdatum beim vorherigen Halter und dem Zugangsdatum auf Ihrem Betrieb nicht mehr als 2 Tage Differenz sind. Das gleiche gilt auch bei einem Abgang von Ihrem Betrieb und Zugang bei einem Dritten. Bei einer Schlachtung wird der Schlachtbetrieb nur als Übernehmer angezeigt, wenn eine Zugangsmeldung vor der Schlachtmeldung vorliegt. Eine fehlende Zugangsmeldung durch den Schlachtbetrieb hat keine negativen Auswirkungen auf die Prämiengewährung.
BedienungshinweiseAnzeigebeschränkung und AnzeigegrenzenBestandsregister von sehr großen Betrieben, insbesondere Handels- und Schlachtbetrieben, können nicht online angezeigt werden. Dabei ist nicht der Umfang des entstehenden Registers sondern die Zahl der Tierumsätze maßgeblich weil jedes Tier einzeln überprüft werden muss, ob es im angegebene Zeitraum im Bestand war. Ab ca. 2000 Umsätzen erfolgt eine Nachfrage und ab einer bestimmten Obergrenze wird das Register nicht mehr online angezeigt. Diese Anzeigegrenze ist differenziert nach Form und Tag/Uhrzeit (Details siehe Tabelle unten), d.h. man kann abends und am Wochenende bzw. mit Form 'Kurz' größere Betriebe online anzeigen. Je nach Gesamtbelastung des Systems können diese Grenze in Zukunft eventuell geändert werden. Wenn die Anzeigegrenze überschritten ist, können Sie unter "Bestandsregister Anforderung" (siehe Menü oder Link...) eine Anforderung für eine Bestandsregister an die Zentrale Datenbank richten. Das Ergebnis wird Ihnen dann per e-Mail zugeschickt. Oder benutzen Sie die Meldeübersicht und schränken dort den Anzeigebereich entsprechend ein. Anzeigegrenzen nach Form und Tag/Uhrzeit, Stand 06.05.2008
Im Menüpunkt "Benutzer- und Programmprofil" muss der Wert für "Timeout" eventuell erhöht werden. Werte bis 3600 Sekunden, also 1 Stunde, sind durchaus noch sinnvoll.
ProgrammbedienungGeben Sie Ihre 12stellige Betriebsnummer (Registriernummer nach VVVO) ein. Sofern Sie die Informationen zum aktuellen Datum wünschen, geben Sie kein Datum in das Feld "Stand" ein . Vom System wird automatisch das aktuelle Datum eingesetzt. Möchten Sie Informationen aus der Vergangenheit, so geben Sie das gewünschte Datum in der Form TT.MM.JJJJ (z.B. 05.01.2000) ein. Nach dem anklicken des Feldes "Daten anzeigen" werden die zugehörigen Daten angezeigt. Das früheste Datum der Anzeige des Bestandes ist der 26.September 1999, der Stichtag zur Anzeige des Bestandes nach der Viehverkehrsverordnung
Für die Anzeige des Bestandsregisters gibt es zwei Möglichkeiten.1. Sollen nur die Tiere angezeigt werden, die sich an einem bestimmten Tag auf dem Betrieb befinden oder befunden haben , so ist im Feld "Von-Datum" und im Feld "Bis-Datum" das gleiche Datum einzugeben. 2. Sollen alle Tiere angezeigt werden , die in einem frei auszuwählenden Zeitraum dem Bestand zugingen, im Bestand waren oder oder noch stehen bzw. aus dem Bestand abgingen, ist der gewünschte Zeitraum als Von- Bis-Datum einzugeben. Die Anzahl der angezeigten Datenzeilen ist hier nicht begrenzt.
KompetenzJeder Betrieb darf auf dieser Seite nur seine eigenen Daten ansehen. Wenn der Betrieb mehrere Betriebsstätten hat, kann er die Daten hier erst mal nicht ansehen weil die Betriebsnummer nicht übereinstimmt. Aber das Unternehmen kann sich unter der Betriebsnummer der Betriebsstätte anmelden und darf dann alle Daten der Betriebsstätte sehen und auch Meldungen für die Betriebsstätte absetzen. Bei der Anmeldung ist die Nummer der Betriebsstätte anzugeben. Als PIN darf auch die PIN des Mutterunternehmens verwendet werden.
Eingabe-FelderBetriebsnummerDie Betriebsnummer (Registriernummer nach der Viehverkehrsverordnung) ist die 12stellige Nummer, die von der zuständigen Behörde bzw. Regionalstelle des jeweiligen Bundeslandes dem Betrieb bzw. der Betriebsstätte zugeteilt wurde.
Von-DatumSie müssen hier ein Datum in der Form TT.MM.JJJJ als Untergrenze des anzuzeigenden Bereiches angeben. Es werden alle Meldungen ab und einschließlich dieses Datums angezeigt. Wählen Sie den Bereich nicht zu groß, denn wenn sehr viele Meldungen anzuzeigen sind, kann es lange dauern bis die Antwort angezeigt wird.
Bis-DatumSie müssen hier ein Datum in der Form TT.MM.JJJJ als Obergrenze des anzuzeigenden Bereiches angeben. Es werden alle Meldungen bis und einschließlich dieses Datums angezeigt. Wählen Sie den Bereich nicht zu groß, denn wenn sehr viele Meldungen anzuzeigen sind, kann es lange dauern bis die Antwort angezeigt wird. Spezielle Hochrechnung für fortgeschrittene Nutzer: Es ist jetzt auch möglich ein Datum in der Zukunft einzugeben. Damit können Sie eine Hochrechung für einen individuellen Zeitraum unter der Annahme alle Tiere bleiben auf der Betriebsstätte vornehmen. Wir übernehmen keine Gewähr, für das Ergebnis. Insbesondere können wir nicht garantieren, dass die von uns ermittelten GVE-Werte mit den Berechnungen der Prämienbehörde übereinstimmen (z.B. gilt dies für die Mutterkühe, da der "exakte" Kalbestatus von der zentralen Datenbank nicht ermittelt werden kann, weil es keine Meldepflicht für Totgeburten gibt).
StandDas Stand-Feld ist in der Regel deaktiviert und nicht sichtbar. Das Feld kann unter "Allgemeine Funktionen" in der Maske "Benutzer- und Programmprofil" aktiviert und sichtbar gemacht werden. Ist diese Funktion aktiviert, kann die Übersicht mit dem Kenntnisstand zu einem bestimmten Datum (Anzeigestand) aufgerufen werden. Möchten Sie Informationen aus der Vergangenheit, so geben Sie den gewünschten Zeitpunkt in der Form TT.MM.JJJJ/hh.mm.ss (z.B. 17.06.2009/13.59.59) ein. Wenn Sie nur ein Datum angeben und die Uhrzeit weglassen, wird der Beginn des Tages mit 0:00 Uhr angenommen.
Form der Anzeige
SortierungDie Sortierung wirkt auf Anzeige und Download. Beim Download kann der Bestand im Muster-Arbeitsblatt über Daten/Sortieren sehr einfach lokal nach weiteren Kriterien sortiert und gefiltert werden. 1- Ohrmarke: Die Standardsortierung zeigt alle Tiere aufsteigend nach Ohrmarkennummer an. Dabei liegt bei ausländischen Ohrmarken der ISO-Länderschlüssel zugrunde. 2 - Geburtsdatum: Alternativ können die Tiere nach Alter sortiert werden. Bei Tieren für die noch keine Stammdaten vorliegen, ist das Alter nicht bekannt. Sie erscheinen nach Ohrmarkennummer sortiert am Anfang der Liste. 3 - Geschlecht (m/w) und Geburtsdatum: Alternativ können die Tiere nach Geschlecht (männliche Tiere zuerst) und Alter sortiert werden. Bei Tieren für die noch keine Stammdaten vorliegen, sind diese Daten nicht bekannt. Sie erscheinen nach Ohrmarkennummer sortiert am Anfang der Liste. 4 -Geschlecht (w/m) und Geburtsdatum: Zuerst weibliche Tiere, dann die männlichen Tieren, ansonsten wie unter Pkt. 3 5 - Betriebszugang und Ohrmarke: Alternativ können die Tiere nach dem ersten Zugang zum Betrieb sortiert werden. Wenn ein Tier mehrmals am Betrieb zu- und abgeht, wird der letzte Zugang des Tieres angezeigt, die Auflistung im Register erfolgt jedoch nach dem ersten Zugangsdatum (z.B. das Geburtsdatum). Bei gleichem Zugangsdatum wird nach Ohrmarke sortiert. 6 letzten 5 Ziffern der Ohrmarke: Diese spezielle Sortierung die Tiere aufsteigend nach den letzten 5 Ziffern der Ohrmarke. Ausländische Tiere werden nach dem Landeskenner in der Ohrmarke sortiert. 7- Geschlecht (m/w) und Betriebszugang: Alternativ können die Tiere nach Geschlecht (zuerst männliche Tiere) und ersten Zugang zum Betrieb sortiert werden. Wenn ein Tier mehrmals am Betrieb zu- und abgeht, wird der letzte Zugang des Tieres angezeigt, die Auflistung im Register erfolgt jedoch nach dem ersten Zugangsdatum (z.B. das Geburtsdatum). Tiere mit fehlenden Stammdaten erscheinen nach Ohrmarkennummer sortiert am Anfang der Liste. 8-: Zuerst weibliche Tiere, dann die männlichen Tieren, ansonsten wie unter Pkt. 7
Berechnungsmodus, GVE für Extensivierung, Betriebsprämie, DurchschnittHier legen Sie fest, ob und wenn ja welche Form der GVE-Berechnung für Ihren Rinderbestand Sie wünschen. Den genauen Rechengang und weitere Hinweise siehe unten bei GVE Berechnung.
Den genauen Rechengang und weitere Hinweise siehe unten bei GVE Berechnung.
GVE-Faktor, GVE für ExtensivierungHier legen Sie fest, mit welchem Faktor die GVE ermittelt wird:
Zusätzliche Optionen für die PrämienverwaltungIm Rahmen des Sofortprogramms zur Beseitigung der Liquiditätsengpässe und zum Ausgleich von Einkommenseinbußen milcherzeugender Betriebe gem. Milch-Sonderprogrammgesetz (MilchSoPrG) gibt es folgende Prämienmaßnahmen :
Erstellung des Bestandsregisters Beim Aufruf des Bestandsregisters sind die Datumsfelder mit dem aktuellen Datum vorgefüllt. Um den maßgeblichen Zeitraum abzufragen, wie beispielsweise für die zusätzliche Grünlandprämie (vom 01.12.2009 bis 31.12.2009), wird das Von- und Bis-Datum automatisch eingestellt, wenn zuvor die Felder geleert werden. Es ist zu empfehlen, dass Bestandsregister in der "Kurzform mit Kalbedatum" zu wählen. Das Register umfasst den Gesamtbestand, wobei für die GVE-Berechnung nur die Kühe berücksichtigt werden, die nicht einer Fleischrasse angehören und mindestens einmal vor oder im maßgeblichen Zeitraum gekalbt haben - jede Kuh zählt unabhängig von der Altersklasse als eine GVE anteilig auf den Zeitraum berechnet (z.B. wenn eine Kuh nur vom 01.12. bis zum 10.12. im Betrieb gehalten wurde). Nicht prämienfähige Tiere (z.B. weibliche Rinder, die einer Fleischrasse angehören oder ohne Kalbung oder männliche Tiere) werden angezeigt, aber ohne GVE-Wert. GVE-Error Berücksichtigt werden Lebenslauffehler, die vor oder im Haltungszeitraum verursacht wurden.
Beispiele: Tier wurde vor oder im Dezember 2009 von einem anderen Betrieb gekauft, ist aber im eigenen Betrieb noch gemeldet: Diese Tiere sind im Landes-Abrechnungsprogramm auszuschliessen. Tier ist im Januar 2010 auf einem anderen Betrieb zugegangen, jedoch im eigenen Betrieb noch gemeldet. Da der Meldefehler außerhalb des maßgeblichen Zeitraums liegt, ist es prämienfähig. Achtung
Ausgabe-FelderOhrmarkeDie Nummer wird in der Form angezeigt, wie sie auf der Ohrmarke aufgedruckt ist. Zusätzlich zur neuen Ohrmarkennummer wird in Klammern die ursprüngliche Ohrmarkennummer angezeigt, sofern das Tier umgekennzeichnet wurde. Bei Importtieren aus Drittländern wird die ursprüngliche Kennummer angezeigt. Durch Anklicken der Ohrmarke gelangt man direkt in die Maske "Einzeltierverfolgung" zu diesem Tier. Um wieder ins Bestandsregister zu gelangen, benutzen Sie den Button "zurück" in der Symbolleiste des Browsers. Ein erneutes Laden des Bestandsregisters wird dadurch vermieden und es geht schneller.
GeburtsdatumDas Geburtsdatum wird in der Form TT.MM.JJJJ angezeigt. Sofern bei einem Tier dieses Datum aus dem Ersterfassungssatz oder aus der Geburtsmeldung in der zentralen Datenbank noch nicht vorliegt, erscheint der Hinweis k.A. (keine Angaben). Das Geburtsdatum kann nur von dem Betrieb an die Regionalstelle gemeldet werden, der die Ersterfassung oder die Geburt gemeldet hat.
GeschlechtDas Geschlecht des Rindes wird in der Form 1 = M (männlich) oder 2 =W (weiblich) angezeigt. Wie das Geburtsdatum wird das Geschlecht aus dem Ersterfassungssatz oder der Geburtsmeldung entnommen. Liegt diese Information in der Zentralen Datenbank nicht vor, erscheint der Hinweis k.A. (keine Angabe).
RasseDie Rasse wird als numerischer Code und als Abkürzung dargestellt, z. B. 11 = FL (Fleckvieh). Wie das Geburtsdatum wird die Rasse aus dem Ersterfassungssatz oder der Geburtsmeldung entnommen. Liegt diese Information in der Zentralen Datenbank nicht vor, erscheint der Hinweis k.A. (keine Angabe).
MutterDie Ohrmarkennummer des Muttertieres wird hier angezeigt. Die Nummer kann numerisch oder alpha-numerisch sein. Bei allen Geburten ab dem 26.09.1999 muss sie numerisch sein. Bei Tieren, die vor dem 01.01.1998 geboren sind, ist die Angabe des Ohrmarkennummer des Muttertieres nicht erforderlich. Die Ohrmarkennummer des Muttertieres wird aus der Geburtsmeldekarte übernommen oder stammt aus dem Ersterfassungssatz.
ZugangDas Datum des Zugangs des Tieres am Betrieb wird hier angezeigt. Die Tiere, die im Rahmen der Bestandsanzeige (Ersterfassung) gemeldet wurden, werden unter dem Zugangsdatum 26.09.1999 gespeichert. Wenn Sie auf das unterstrichene "ZU" klicken, gelangen Sie direkt zur Datenanzeige für diese Bewegungsmeldung und können dort zusätzliche Daten zum Vorbesitzer und zum Tierstamm erhalten.
Hinweis *1)Um nachvollziehen zu können, über welche Meldung ein Rind in den Bestand gelangt ist, werden die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt.
Vorheriger HalterDie Betriebsnummer (Registriernummer nach Viehverkehrsverordnung) des unmittelbaren vorherigen Halters wird hier angezeigt. Die Anzeige erfolgt jedoch nur, wenn zwischen dem Abgangsdatum beim vorherigen Halter und dem Zugangsdatum auf Ihrem Betrieb maximal 2 Tage Unterschied sind. Ist der Unterschied größer als 2 Tage, wird der vorherige Halter nicht angezeigt, da davon auszugehen ist, dass ein Zwischenhalter nicht gemeldet hat.
AbgangDas Datum des Abgangs des Tieres vom Betrieb wird hier angezeigt. Wenn Sie auf das unterstrichene "AB" klicken, gelangen Sie direkt zur Datenanzeige für diese Bewegungsmeldung und können dort zusätzliche Daten zum Nachbesitzer (Übernehmer) und zum Tierende (Schlachtdaten) erhalten.
Hinweis *2)Um nachvollziehen zu können, über welche Meldung ein Rind aus dem Bestand abgemeldet wurde, werden die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt.
ÜbernehmerDie Betriebsnummer (Registriernummer nach Viehverkehrsverordnung) des unmittelbaren Übernehmers wird hier angezeigt. Die Anzeige erfolgt jedoch nur, wenn zwischen dem Abgangsdatum aus Ihrem Bestand und dem Zugangsdatum beim Übernehmer maximal 2 Tage Unterschied sind. Ist der Unterschied größer als 2 Tage, wird der Übernehmer nicht angezeigt, da davon auszugehen ist, dass ein Zwischenhalter nicht gemeldet hat.
BemerkungDas Ursprungsland bei allen nicht in Deutschland geborenen Tieren, z. B. Österreich wird angezeigt, sofern das Tier aus einem EU Mitgliedstaat eingeführt oder aus einem Drittland importiert wurde. Voraussetzung für die Anzeige des Ursprungslandes ist eine Meldung im Rahmen der Ersterfassung, eine Importmarkierung oder eine EU-Einfuhr .
Hinweise zur GVE Berechnung (Extensivierung)Nach Artikel 13 der Verordnung (EG) Nr. 1254/1999 kann eine Extensivierungsprämie den Erzeugern gewährt werden, die Sonderprämie für männliche Rinder und/oder Mutterkuhprämie erhalten. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Besatzdichte des Betriebes kleiner gleich 1,4 GVE/ha beträgt. Im Gegensatz zu dem bis 1999 gewährten Ergänzungsbetrag für extensive Tierhaltung, der den Besatz auf der Basis der beantragten Sonderprämien- und Mutterkuhprämientiere errechnete, wird die Besatzdichte für die Extensivierungsprämie ab dem Jahr 2000 auf der Basis des im betreffenden Kalenderjahr gehaltenen Rinderbestandes sowie der Anzahl Schafe, für die Prämie im gleichen Kalenderjahr beantragt wurde, errechnet. Um die Berechnung der Besatzdichte zu erleichtern, kann auf der Basis der in der zentralen Datenbank vorliegenden Meldungen zu einem Betrieb die Rinder-GVE unter verschiedenen Konstellation ermittelt werden. Die Rinder-GVE-Berechnung in diesem Programm ist ein Anhaltspunkt, aber keine rechtlich verbindliche Angabe. Die ermittelten Werte sind der Durchschnitt im angegebenen Anzeigezeitraum auf dem einzelnen Betrieb, ohne Berücksichtigung eventuell zugehöriger Betriebsstätten. Die Umrechnung in Großvieheinheiten (GVE) erfolgt nach dem in Anhang III der o. g. Verordnung vorgegebenen Schlüssel:
Der Tag des Zugangs zum Betrieb wird bei der GVE-Berechnung nicht berücksichtigt, hingegen zählt der Tag des Abgangs vom Betrieb mit. Da Totgeburten bisher nicht an die zentrale Datenbank zu melden sind, werden Kühe mit einem Erstkalbealter unter 24 Monaten aufgrund der in der zentralen Datenbank nicht vorliegenden Information über die Totgeburt nicht wie erforderlich mit 1,0 GVE sondern mit 0,6 GVE gerechnet. Dies ist im konkreten Fall zu berücksichtigen. Der Wert ist ggf. zu hoch, wenn Tiere aufgrund von Meldefehlern doppelt in der Liste erscheinen oder zu niedrig, wenn Tiere keine Stammdaten haben. Es wird tagesgenau gerechnet. Die Einzelwerte eines Tieres werden über die einzelnen Tage der tatsächlichen Haltung auf dem Betrieb aufsummiert und ins Verhältnis zum Anzeigezeitraum (VON/BIS) gesetzt. Daraus ergibt sich die durchschnittliche GVE eines Tieres. Diese wird über alle Tiere aufsummiert und unten angezeigt. Mit dem Berechnungsmodus können Sie festlegen, ob Sie für einen Stichtag oder beschränkten Zeitraum eine aktuelle GVE-Berechnung wünschen oder eine Hochrechnung für ein ganzes Kalenderjahr, siehe oben GVE Berechnungsmodus.
DownloadAllgemeine HinweiseMit der Schaltfläche "Download" können Sie die Daten des Bestandsregisters als CSV-Datei herunterladen und lokal auf Ihrer Festplatte abspeichern. Geben Sie hierzu die benötigten Angaben für Betrieb, Von- und Bis- Datum ein und drücken die Schaltfläche. Je nach Betriebsgröße kann die Berechnung des Bestandsregisters mehrere Minuten dauern. Nach einiger Zeit erhalten Sie von Ihrem Internetbrowser einen Dialog in dem der lokale Dateiname angegeben werden muss. Speichern Sie die Daten unter einem aussagekräftigen Namen, wie z.B. BESTREG.CSV ab. Zum Download stehen folgende Datei- Formate zur Auswahl:Verwendung der DatenDas CSV-Dateiformat eignet sich gut zum Import in verschiedene Tabellenkalkulationsprogramme wie z.B. Microsoft Excel oder Star-Office, aber auch Datenbanken oder Textverarbeitungssysteme mit Serienbrieffunktion. Sie können die Daten lokal weiterverarbeiten, sortieren und beliebig aufbereiten. Änderungen, die Sie in Ihrer lokalen Datei vornehmen, sind nicht in der zentralen Datenbank abgespeichert. Im Rahmen von Kontrollen durch die Veterinär- und Agrarverwaltung ist das Bestandsregister in der zentralen Datenbank die Basis und nicht die lokal veränderte Version.
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Excel mit Einlesemakro
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PDF-Format
Das PDF- Format bietet die Möglichkeit, die Daten am Bildschirm in
Dokumentenform darzustellen und einen entsprechenden Ausdruck in hoher Qualität
zu erstellen. Allerdings ist eine lokale Weiterverarbeitung bzw.
Änderung der Daten bei diesem Datei- Format nicht möglich.
Für die Anzeige und Drucken eines PDF-Dokuments benötigen Sie das Programm
"Acrobat Reader" von der Firma Adobe, das Sie dort kostenlos downloaden können.
Klicken Sie hier 
- Falls auf dem PC bereits ein Browser (Netscape Navigator ab Vers.3.0
oder Internet Explorer ab Vers. 3.0) installiert ist, wird der Acrobat Reader
integrierter Bestandteil des Browsers (sog. "Plug In"). PDF- Dokumente
können dann innerhalb des Browsers angezeigt werden.
- Der Reader kann aber auch unabhängig vom Browser benutzt werden.
Sofern der Reader nicht installiert ist, kann der Browser das Dokument nicht
anzeigen. In diesem Fall öffnet sich ein Fenster, das Ihnen ermöglicht, das
Dokument auf der Festplatte zu speichern.
Excel-Format | Die Datei gibt es als selbstextrahierendes Archiv: BESTREG.EXE das sich automatisch beim Aufruf entpackt und somit die Erstellung eines Bestandsregisters sehr leicht durchzuführen ist. | |
| Die Musterdatei gibt es auch als ZIP-Archiv: BESTREG.ZIP und muss mit einem Entpackprogramm entpackt werden. |
Erster Schritt: Download des Bestandsregisters als CSV-Datei (bestreg.csv)
Laden Sie das Bestandsregister herunter, indem Sie als Download-Format das CSV-Format auswählen und die Schaltfläche "Download" klicken und speichern Sie die Datei bestreg.csv in ein entsprechendes Verzeichnis, z.B. C:\Eigene Dateien\HI-Tier
Zweiter Schritt: Entpacken/Installation der Musterdatei (bestreg.xls)
Für diesen Arbeitsschritt müssen Sie entweder die EXE-Datei oder die ZIP-Datei vorab herunterladen:
| Bestreg.exe EXE-Dateien (zu erkennen an der Dateierweiterung .exe) sind Dateien, die sich beim Starten (Doppelklick aus dem Windows Explorer heraus) selbst entpacken und/oder installieren. Hier müssen Sie nur den entsprechenden Installationsroutinen folgen.
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| Bestreg.zip Daneben gibt es sogenannte Archive - künstlich komprimierte Dateien, die Sie auf Ihrem PC zunächst auspacken müssen, um sie verwenden zu können. Standardarchive erkennen Sie an den Dateierweiterungen .zip (Windows). Für diese Programme brauchen Sie ein Entpackprogramm, z.B. WinZip, erhältlich u.a. bei www.winzip.com . Wenn Sie das Programm installiert haben, genügt ein Doppelklick auf die ZIP-Datei aus dem Windows Explorer heraus, so dass sich das Programm öffnet und von dort aus in ein Verzeichnis Ihrer Wahl hinein "ausgepackt" wird. (Wenn Sie kein ZIP-Programm haben, können Sie die stattdessen auch die Datei "Bestreg.exe" herunterladen - wenn Sie die anschließend doppelt anklicken, entpackt sie sich selbst und muss von Ihnen ggf. nur noch in das richtige Verzeichnis verschoben werden).
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Dritter Schritt: Einlesen der Daten
Bei beiden Varianten (EXE- oder ZIP-Datei) sollten Sie als Ergebnis eine Datei namens "Bestreg.xls" in Ihrem Verzeichnis haben. Diese Datei können Sie jetzt mit dem Windows Explorer doppelt anklicken, damit öffnet sich Excel.
| Es erscheint jetzt eine Warnung, dass die von Ihnen aufgerufene Datei Makros enthält. Die Makros dienen dem korrekten Einlesen Ihrer Bestandsregisterdaten und sind also in Ordnung - bestätigen Sie das, indem Sie auf die Schaltfläche "Makros aktivieren" klicken. | |
| Anschließend werden Sie aufgefordert, Ihre Hofdaten anzugeben. Füllen Sie dieses Formular aus (falls Ihre Daten nicht stimmen sollten) und bestätigen Sie es anschließend, indem Sie auf "einlesen" klicken. | |
| Jetzt erscheint der "Öffnen"-Dialog von Microsoft Excel. Wechseln Sie jetzt in Ihr HI-Tier-Verzeichnis (z. B. C:\Eigene Dateien\HI-Tier) und doppelklicken dort auf die Datei "bestreg.csv" (die Sie zuvor heruntergeladen haben, siehe erster Schritt). Wenn alles funktioniert hat, wird Ihnen das mit einer Erfolgsmeldung bestätigt. Anschließend werden Sie noch einmal zum Einlesen von Daten aufgefordert - und jetzt können Sie einfach auf "schließen" klicken - und Ihre Daten befinden sich übersichtlich in einer Excel-Tabelle. |
Denken Sie daran, diese Excel-Tabelle beim Verlassen des Programms zu speichern.
Den Download von "Bestreg.zip" bzw. "Bestreg.exe" und das Installieren als "Bestreg.xls müssen Sie nur einmal durchführen.
Sollten Sie selbst Lösungen für andere Systeme haben, die Sie gerne anderen Landwirten kostenlos zur Verfügung stellen wollen, können Sie uns eine Version mit Beschreibung per Mail an hit@HI-Tier.de zusenden.
| Erklärungen zu den einzelnen Spalten finden Sie im Entwickler-Bereich, unter HIT-Meldungen | |
| Erklärungen zu den numerischen Schlüssel-Werten finden Sie in der zugehörigen Schlüsselliste. |
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